Projekt “gesunde Pause gestalten”
 

SchülerInnen sorgen für mehr Gesundheit in Tiroler Schulen. Ein partizipatives Projekt, das nicht nur einen gesünderen Lebensstil  fördert, sondern auch die Handlungskompetenz der SchülerInnen stärkt.

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Bildquelle: PTS-Reutte.
SchülerInnen entwickeltem Werbesujets um für eine gesunde Jause zu motivieren



Das Projekt wurde 2009 auf Initiative der Landesräte Tilg und Theiner (Südtirol) gestartet. Zielsetzung ist die Verbesserung des Gesundheitsbewusstseins durch ganz konkrete Veränderungen an den teilnehmenden Schulen.

Nicht die Wissensvermittlung soll im Mittelpunkt stehen - sondern das eigene Handeln. So wird ganz konkret mit den SchülerInnen an der Verbesserung der Pausengestaltung in ihren Schulen gearbeitet. Die Felder Ernährung, Bewegung und Stressfaktoren werden analysiert und im Anschluss daran Ideen für eine gesündere Pausengestaltung entwickelt und umgesetzt. Es entstehen bleibende Angebote,  die genau an die individuelle Situation angepasst,  und in den Unterricht als auch den Schulablauf integriert sind.

 

 

 


WertBlick / Mag. Marion Amort wurde als Prozessbegleiterin engagiert und betreut die teilnehmenden Schulen in Nordtirol. Nach erfolgreicher Pilotphase wird das Projekt nun weitergeführt. Teilnehmen können Polytechnische Schulen und Hauptschulen.


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Bildquelle: Land Tirol, Abschlusstreffen 2009 in Bozen


Mehr als 2000 SchülerInnen haben inzwischen am Projekt teilgenommen.

Bisher beteiligte Schulen ( Stand: Sommer 2011)

PTS Reutte, HLW Reutte, PTS Lienz, Gymnasium Kettenbrücke, PTS Kössen, PTS Axams, PTS Landeck, PTS Neustift,

Geometerschule - Bozen, Gewerbeoberschule - Meran, Lewit Meran – Lehranstalt für Wirtschaft und Tourismus,Istituto Pluricomprensivo - Bruneck,  Istituto Per i Servizi Commerciali e Turistici "Falcone e Borsellino" und Liceo Classico "Dante Alighieri" aus Brixen.

 

 


 

Einige Umsetzungsbeispiele aus den Schulen

 „Jausendedektive“ ermittelten die Essgewohnheiten in den Pausen, in Gruppendiskussionen wurde festgehalten was an der Pausensituation der jeweiligen Schule verbesserungswürdig ist, und dann wurde geplant, was im Rahmen der eigenen Ressourcen konkret machbar ist.

Umfrage(2)

Die Ergebnisse sind beachtlich: Entspannungs-/Rückzugsräume wurden geschaffen, der Verkauf von gesunder Jause eingeführt, das vermehrte Trinken von Wasser und Tee gefördert. Aus Automaten wurden zuckerhältige Getränke und Snacks verbannt.

 

 

 

 

 

 

verkostung der selbstgemachten jause


SchülerInnen fungierten als „Entspannungs-Coaches“ und leiteten Konzentrations-Übungen an, in Verkostungen wurde auf nicht mehr bekannte Obst-und Gemüsesorten Appetit gemacht und Bewegungsangebote konnten trotz oftmals beengter Verhältnisse verwirklicht werden.

 

 

 

 

 

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beispiel 2


Presseartikel:

Abschlusspräsentation 2010/11

Poly Aktiv: Tiroler PTS-SchülerInnen sorgen für mehr Gesundheit in ihren Schulen

Tiroler Landeszeitung: Gesundheit nachhaltig fördern

Reuttener 2010: Polyschülern schmeckt die Schule

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